Entdecke die Geschichte von Fill
Die meisten starten klein, aber die wenigsten denken groß.
Am Anfang war eine Schlosserei mit einer Zapfsäule. Viele Schlossereien hatten damals Zapfsäulen. Nur wenige Schlossereien, die einmal eine Zapfsäule hatten, sind heute Industrieunternehmen mit vielen hundert Mitarbeitenden.
Entwicklung passiert, wenn Wissen zu Wollen und Wollen zu Tun wird
Zukunft hat in Gurten seit 1966 Tradition.
Immer nach vorne. Das ist die Richtung, in die die Unternehmerfamilie Fill denkt. Diese Haltung hat sich auch in der Entwicklung des Standortes sehr eindrucksvoll manifestiert. Kaum ein Jahr ohne größere Baustelle, kaum ein Jahr ohne Investition in die modernsten Anlagen und neuesten Technologien.
Meilensteine
2025
2022
2021
2020
2018
2016
2014
2006
2000
1990
1987
1975
1970
1966
2025
Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit freuen wir uns über die Fertigstellung des Power Cube. Das multifunktionale Gebäude vereint ein Parkhaus mit 650 Stellplätzen, 120 neue Büroarbeitsplätze, einen 1.000 m² großen Dachgarten, ein Gym und ein Studio. Weiters bietet das Bauwerk Raum für einen Friseur mit Kosmetikstudio, eine Physiotherapiepraxis sowie ein Lokal.
Sämtliche verfügbaren Außenflächen sind mit Photovoltaikpaneelen ausgestattet und tragen dazu bei, unser Unternehmen energieautark zu machen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wurden beim Bau des Power Cube mehr Grünflächen geschaffen, als verbaut wurden. Am ehemaligen Parkplatz entstand auf einer Blumenwiese das Bee-O Lab. Als Teil des Future Lab dient die Bionik-Station dazu, Schülern die Verbindung von Natur und Technik näherzubringen.
2022
Fill verbindet nicht nur Kontinente, sondern auch Gebäude. Mit dem Bau des „Future Tube“ wird die Brücke zwischen den Produktionshallen und der Future Zone Realität, gleichzeitig entsteht ein imposantes „Wahrzeichen“ der Gemeinde Gurten.
2021
Zusätzlich zu Andreas Fill als CEO und Eigentümer werden drei neue Geschäftsführer ernannt. Martin Reiter ist als CSO für den Vertrieb verantwortlich, Günter Redhammer (COO) übernimmt die Bereiche Logistik & Produktion und Alois Wiesinger (CTO) ist Geschäftsführer für den Bereich Mechatronik. (v.l.)
Wir treiben die Internationalisierung weiter voran und gründen die Vertriebsniederlassung Fill USA, Inc. mit Sitz in Plymouth bei Detroit.
2020
Der Neubau „Fill Future Zone“, das Zentrum für Digitalisierung, Forschung und Entwicklung, bietet Platz für die Serienfertigung und neueste Entwicklungsprojekte quer über alle Kompetenz Center. Neben der außergewöhnlichen Architektur - einer Mischung aus Star Trek und coolem Industriedesign - ist man bei diesem Bauprojekt auch in Sachen Raumklima und Akustik keine Kompromisse eingegangen.
2018
Im Jahr 2018 werden die Produktionsflächen um weitere 5.000 m² vergrößert. Am Dach der neuen Hallen wird eine 5.000 m² große Photovoltaikanlage errichtet, mit der rund 25 Prozent des Energiebedarfs abgedeckt werden können – ein Meilenstein im Bereich Umwelt und Energie.
2016
Viel Raum für Neues. Pünktlich zum 50. Gründungsjubiläum im Juli 2016 wird das Kunden- und Innovationscenter fertiggestellt. Ein neuer Empfangsbereich, zwei Büroetagen im Technikcenter 4, neun Besprechungs- und Schulungsräume sowie der großzügig erweiterte Restaurantbereich werden in hohem Maße den Ansprüchen an die „besten Arbeitsplätze“ gerecht. Ein besonderes Highlight stellt das neue Eventcenter „Future Dome“ dar. Ein einzigartiger Austragungsort für unterschiedliche Veranstaltungsformate.
Im September öffnet auch die Kinderbetreuungsstätte „Planet Filli Future“ ihre Tore.
Ende 2016 machen rund 700 Menschen, davon 60 Lehrlinge in Ausbildung, einen tollen Job im Maschinenbau-Unternehmen.
2014
Mittlerweile hat sich Fill in der Gießereitechnik, der Entkern- und Holzbandsägetechnologie sowie für Ski- und Snowboard-Produktionsmaschinen zum Technologie- und Innovationsführer etabliert. Die internationale Automobil- und Luftfahrtindustrie wird zu einem bedeutenden Auftraggeber. Mit einer Exportquote von 90 Prozent ist das Unternehmen rund um den Globus tätig und gründet 2014 Vertriebs- und Serviceniederlassungen in China und Mexiko.
2006
Zum 40. Geburtstag schenken wir uns eine neue Corporate Identity und ein neues Credo. Aus „Technik der Zukunft“ wird „Fill – your future“.
Neben dem modernen Markenauftritt und einer neuen Website prägen vor allem die Neubauten des Technologie- und Innovationszentrums und der Halle 5 das Jahr 2006. Auch die Lehrlinge erhalten in der neuen 200 m² großen Lehrwerkstätte eine noch bessere Ausbildung.
Absolute Highlights für die Mitarbeiter sind das neue Restaurant und der 160 m² große Fitnessraum. Nach Fertigstellung aller Bauarbeiten bietet der gesamte Gebäudekomplex Raum für rund 450 Personen.
2000
Im Jahr 2000 übernimmt Andreas Fill die Fill Gesellschaft m.b.H. von seinem Vater Josef und führt fortan das Unternehmen gemeinsam mit Wolfgang Rathner. Es folgen eine strategische Neuausrichtung, die Überarbeitung der Unternehmensphilosophie sowie visionäre Ziele, wie zum Beispiel die weltweite Nummer 1 in der Gießereitechnik zu werden oder die besten Arbeitsplätze zu schaffen.
In den ebenfalls definierten Forschungsschwerpunkten finden sich bereits alle relevanten Themen rund um das Projekt Industrie 4.0: die Lebenszyklusberechnung, die automatische Codegenerierung, die Entwicklung von „Easy-to-use“-Maschinen, die virtuelle Inbetriebnahme und vieles mehr.
1990
Anfang der 1990er Jahre entstehen auch die ersten Anlagen zum Gießen und Bearbeiten von Aluminium- Bauteilen für eine Linzer Gießerei. Die Entwicklung der Entkernanlage SWINGMASTER öffnet Fill schließlich die Türen zur internationalen Gießereiwelt. Durch das erworbene Know-how aus der Gießereitechnik folgen weitere Aufträge aus der Automobilindustrie.
1987
In der Konstruktion erfolgt der Umstieg vom Zeichenbrett auf CAD. Die IT hält in allen Bereichen des Unternehmens Einzug. Neben der Fertigung von Produktionsmaschinen für die Holz- und Skiindustrie gelingt nun auch der Einstieg in die Automobilindustrie. In Zusammenarbeit mit einem deutschen Konzern entwickelt Fill Formenträger (Pressen) zur Produktion von Interieur-Teilen für die Autoindustrie und bringt diese erfolgreich auf den Markt.
1975
Es gleicht einer kleinen Revolution, als 1975 der erste Commodore Computer zum Einsatz kommt. Schon damals beweist das Unternehmen seine Vorreiterrolle und der Personalstand steigt entsprechend der Auftragslage. 1986 erwirtschaften 117 MitarbeiterInnen einen Umsatz von 82 Millionen Schilling (rund 6 Millionen Euro).
1970
In den folgenden Jahren gelingt es vor allem mit Maschinen für die Skiindustrie in diesem Bereich ein erfolgreiches Geschäftsfeld zu etablieren.
Als Chef ist Josef Fill für alles zuständig: von der Konstruktion, der Fertigung, dem Vertrieb und der Montage bis hin zu den kaufmännischen Tätigkeiten. Gezeichnet wird per Hand mit Bleistift und Tusche auf großen Zeichentischen.
1966
Die Erfolgsgeschichte beginnt am 1. Juli 1966 in einem gepachteten Objekt im oberösterreichischen Gurten. Josef Fill gründet den Schlossereibetrieb „Josef Fill Maschinenbau“.
Innovationsfreude und Pioniergeist bestimmen von Anfang an das Handeln und lassen viele neue Ideen entstehen. Bereits nach einem Jahr wird der erste größere Auftrag, eine Wasserfarbenverpackungsmaschine, für einen Betrieb in der näheren Umgebung abgewickelt.