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Play for talents

Die spielerische Leichtigkeit, Talente zu finden

Im Fill Future Lab vermittelt Raphael der nächsten Generation die faszinierende Welt der Digitalisierung.

„Keep on rolling“. Leise surrt Dusty – ein Staubsauger-Roboter – durch den Raum und saugt emsig die letzten Spuren eines bewegten Tages vom Boden des Fill Future Labs.

„Rocking and rolling“ – denn heute war die 1. Klasse der Neuen Mittelschule Altheim mit 24 neugierigen Schülern zu Gast. Es war ihr erster Besuch in einem Industrieunternehmen und die meisten von ihnen hatten an diesem Tag auch das erste Mal die Möglichkeit, aktuelle Trends der Hochtechnologie zu entdecken. Das war offensichtlich sehr aufregend.

In acht Labs konnten die Schüler mit Hilfe von Virtual Reality, Robotik, 3-D Druck und Lasertechnologie altersgerechte Aufgaben lösen und so das Potential der Technologien und ihren praktischen Nutzen hautnah erleben. Interessant ist das auf alle Fälle, aber auch sehr wichtig, denn das spielerische Verständnis und die Fähigkeit, Technologien selbstverständlich und mit Leichtigkeit in neue Prozesse zu integrieren, ist die Schlüssel-Kompetenz, mit der die nächste Generation die Welt verändern wird.

Im Media-Lab besuchten Anita und Lina mittels Greenwall-Technologie die schönsten und entlegensten Plätze der Welt und teilten coole Influencer-Postings auf einem geschützten Social Media Account. Etwas mehr Geschick als beim virtuellen Reisen ist da in jedem Fall im Mobility-Lab beim Flug mit der Drohne oder beim Steuern der äußerst wendigen und visionären Konzeptfahrzeuge gefragt. Kreativität ist wiederum im Making-Lab von Vorteil. Mittels 3-D Druck entstehen hier die ungewöhnlichsten Dinge - und der grafischen Gestaltung sind mit dem Lasercutter (fast) keine Grenzen gesetzt.

Und dann sind da die vielen Roboter. Während Pepper sein sprachliches Repertoire laufend verbessert, begeistert Alpha mit unglaublichen Tanzmoves und Showeinlagen. Wer beim Gangnam Style körperlich noch unterfordert ist, kann sich mit Alpha im Health-Lab bei der ultimativen Liegestütz-Challenge messen - einarmig versteht sich. Und spätestens jetzt wird allen klar: Selbst Rocky Balboa hätte gegen diesen unglaublich quirligen Roboter nicht den Funken einer Chance!

Auch Alexa war heute besonders gut gelaunt und folgte den Sprachbefehlen der Kinder aufs Wort. Dem Wetterbericht und Infos über die weite Welt folgte ein alter Klassiker aus dem Radio. Zu „Eye of the Tiger“ pulsierten die gerade eben programmierten Hightech-Leuchten. Discofeeling im Smart-Lab.  

 

 

Raphael hatte auch heute, sofern er nicht gerade die Schüler bei ihren Aufgaben unterstützte, vom Data-Lab aus – und mit der Gelassenheit eines buddhistischen Mönches – den totalen Überblick.

„Keep on rolling“, lautet seine Devise. Im Beruf und auch privat – dann allerdings zu hundert Prozent analog – bei seinem Lieblingshobby: dem Spielen schwieriger Strategiespiele. Mit dem heutigen Tag ist Raphael wieder mehr als zufrieden: „Die Kids waren absolut begeistert und wären noch gerne geblieben. Nur mit dem Lesen der Anleitungen haben sie weniger Freude. Mit der Geduld ist das so eine Sache.“

Er ist seit sieben Jahren in unserem Team und hat bei Fill die Ausbildung zum Softwaretechniker absolviert. Die Freude, mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, hat er während des Zivildienstes und als freiwilliger Helfer im Therapiezentrum Pramet entdeckt. Als Produktmanager und Trainer im Future Lab ist er für die laufende Weiterentwicklung der einzelnen Programme verantwortlich.

Vier Stunden hat die Entdeckungsreise in die Welt der digitalen Anwendungen für die Schüler gedauert, geblieben sind ihnen viele neue Eindrücke, Ideen, Inspirationen und ein breites Grinsen. Denn im Fill Future Lab macht Technik Spaß.

Und wenn alle Systeme wieder auf Stand-By gehen, ist es Zeit für Dusty, aktiv zu werden. Keep on rolling.

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