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Kein Weg zu weit

Alexander Kollers Start in die Selbstständigkeit

Mit 15 Jahren entschied sich Alexander Koller, für seinen Traum einer Lehre als Maschinenbautechniker bei Fill 150 Kilometer von seiner Heimat, seiner Familie und seiner Freundin wegzuziehen. Ein Schritt, der ihm viele Perspektiven eröffnet hat.

Durch einen Auftrag von Fill an die Firma seines Bruders kam Alexander Koller auf die Idee, sich das Maschinenbau-Unternehmen im oberösterreichischen Gurten genauer anzusehen. Er war damals auf der Suche nach einer Lehrstelle zum Maschinenbauer und wollte sich unterschiedliche Unternehmen anschauen. Besonders wichtig war ihm dabei eine abwechslungsreiche Tätigkeit und Freude bei der Arbeit. Während der berufspraktischen Tage war er bereits bei mehreren Betrieben schnuppern, doch überzeugen konnte ihn keines der Unternehmen.

Gemeinsam mit seinem Bruder besuchte er Fill – ein Erlebnis, das ihm in Erinnerung blieb. Nach einem anschließenden Schnuppertag war für Alexander klar: er hat seinen Ausbildungsbetrieb gefunden. Dabei war es für ihn egal, dass Fill nicht direkt im Nachbarort seiner Heimatgemeinde Weyer ist. Nun war es vorbei mit „Hotel Mama“. Nach der Zusage für seinen Lehrplatz machte er sich auf die Suche nach einer kleinen Wohnung in der Nähe des Firmengebäudes. Die freundlichen und hilfsbereiten Kollegen und die spannende, abwechslungsreiche Arbeit während seiner Schnuppertage machten ihm diese Entscheidung sehr leicht.

„Es war eigentlich eine spontane Idee, das „Hotel Mama“ zu verlassen. Für mich war es eine super Chance, mich auf eigene Beine zu stellen und selbstständig zu werden.“

// Alexander Koller, Lehrling Maschinenbautechnik, 3. Lehrjahr

Aktuell ist Alexander im 3. Lehrjahr. Neben der Lehre als Maschinenbautechniker hat sich Alexander auch dazu entschieden, mit dem Ausbildungsprogramm „Lehre mit Matura“ zu starten. Er sieht es als Chance für die Zukunft, dass er mit der Matura innerhalb des Unternehmens gute Aufstiegschancen hat. Sobald er volljährig ist, möchte er auch gerne auf Montage fahren – sofern es sich mit dem wöchentlichen Maturakurs zeitlich ausgeht.

„Während ich noch jung bin, habe ich leichter Zeit, die Matura zu machen. Je älter man wird, desto mehr Überwindung braucht man, sich für die Berufsreifeprüfung anzumelden.“

// Alexander Koller, Lehrling Maschinenbautechnik, 3. Lehrjahr

Der Umzug nach Gurten brachte auch viele neue Freunde. Durch Arbeitskollegen lernte Alexander zahlreiche andere Gleichaltrige in der Umgebung von Fill kennen. In seiner Freizeit macht Alexander gerne Sport – besonders Radfahren und Bergsteigen sind große Hobbies von ihm. Freitags tritt er meistens die Heimreise zu seiner Familie an, um auch seine Freunde im Heimatort regelmäßig zu treffen. Seine Eltern haben den Umzug von Anfang an unterstützt, da es der erste Schritt in die Selbstständigkeit ist. Trotz der vielen Stunden, die Alexander auf der Straße und den Gleisen zwischen Weyer und Gurten verbringt, ist er froh über seine Entscheidung, eine Lehre bei Fill gestartet zu haben. Auch nach seinem Lehrabschluss will er weiterhin bei Fill arbeiten, denn seine Kolleginnen und Kollegen sind zu wahren Freunden geworden.

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